Hunde richtig baden

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Hallo meine Lieben,
heute möchte ich mich einem Thema widmen, das ich persönlich ziemlich wichtig finde. In letzter Zeit habe ich öfters von anderen Personen gehört, dass sie ihre Hunde regelmäßig baden. Vielen ist es anscheinend nicht bewusst, dass dies richtig schlecht für einen Hund ist. Dahinter steckt ein einfacher Grund. Ein Hund verfügt über eine Art natürlich-fetten Schutzmantel. Dieser Schutzmantel wird durch häufiges Baden zerstört. Vor allem bei Welpen muss man aufpassen, da die in den ersten 12 Wochen gar nicht gebadet werden sollten!

„So selten wie möglich und so oft wie nötig“ sollte die Devise sein. Kurz gesagt, wenn dein Hund stinkt und wirklich schmutzig ist, dann ab in die Wanne.

Meiner Erfahrung nach reicht es, wenn ein Hund 2 Mal im Jahr gebadet wird. Einmal im Frühling und einmal im Herbst. Ich muss auch sagen, dass ich ein ziemliches Glück mit unseren Hunden habe, da diese ziemliche „Tussis“ sind und jegliche Art von Dreck vermeiden. 😀

Manche von euch haben sich bestimmt schon die Frage gestellt, wie man einen Hund richtig badet. Um diese Frage zu beantworten, befolge einfach diese Schritte.

Schritt 1: Das richtige Shampoo

Benutze keinesfalls Shampoo für Menschen oder Seife! Der pH-Wert von der Haut des Menschen und des Hundes unterscheidet sich erheblich. Daher solltest du dich am besten in einem Fachgeschäft beraten lassen. Ich selbst benutze ein Shampoo von einer Hundezüchterin, das sie selbst herstellt.

Schritt 2: Vorbereitung

Bevor du deinen Hund in die Badewanne setzt, solltest du eine Gummimatte in die Wanne legen. Diese dient dazu, dass dein Hund nicht ausrutscht und deine Wanne keine Kratzer bekommt. Auch die Temperatur des Wassers spielt eine wichtige Rolle. Es genügt, wenn das Wasser lauwarm ist, da dein Vierbeiner kein Dampfbad benötigt. Stelle sicher, dass jede Menge Handtücher und das Shampoo griffbereit neben dir liegen, du möchtest ja nicht deinen Hund mitten beim Baden alleine lassen.

Schritt 3: Das Baden

Zu Beginn solltest du, während dein Hund schon in der Badewanne steht, etwas Wasser in einfüllen, damit die Pfoten bedeckt sind. Anschließend beginne Schritt für Schritt deinen Hund mit Wasser zu übergießen. Passe dabei auf, dass KEIN Wasser in die Ohren deines Hundes gelangt. Wasser in den Ohren kann schnell zu einer Entzündung führen. Wenn dein Liebling schön nass ist, kannst du beginnen Ihn einzuseifen. Sei dabei vorsichtig, dass kein Shampoo ins Gesicht gelangt. Für gewöhnlich finden Hunde den Prozess des Einseifens klasse, da es für sie wie eine Massage ist. Anschließend kommt der nicht so spaßige Teil – das Abbrausen. Sei hier wieder vorsichtig, dass kein Wasser in das Gesicht oder in die Ohren gelangt. Achte darauf, dass keine Shampoo Reste im Fell hinterbleiben, da dies auch Schäden verursachen kann.

Noch ein kleiner Tipp: Belohne deinen Hund während dem Baden regelmäßig und sprich mit ihm in einem sanften Ton. Auch wenn dein Hund herum zickt, wenn du ihn anschreist, wird er nur nervöser. Du musst ihm zeigen, dass nichts Schlimmes passiert.

Schritt 4: Abtrocknen

Je nach Größe deines Vierbeiners benötigst du 2-5 Handtücher. Für Pimboli, unseren 3,5kg Bolonka Zwetna, benötigen wir zwei. Dein Hund wird sich nach Lust und Laune nach dem Bad schütteln und somit das Wasser in der Wohnung verteilen. Wenn du ihn nicht gut abtrocknest, wird er sich früher oder später, wenn du ihn nicht davon abhältst, auf den kalten Boden legen und das kann zu einer Erkältung führen. Generell würde ich dir empfehlen, den Hund zu beschäftigen, bis er trocken ist.

Falls du deinen Hund föhnen möchtest, verwende eine geringe Hitzestufe und achte darauf, dass du genug Abstand zwischen Föhn und Fell hast.

Ich hoffe euch hat der Beitrag gefallen. 🙂 Falls ihr noch Fragen zu diesem Thema habt, schreibt sie mir in die Kommentare. Bis bald.
eure Sabina

 

Beitragsbild ist von: www.einfachtierisch.de

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